Kostenübernahme von bis zu 36 Prozent
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Unterhaltung der Schedener Bäche Kostenübernahme von bis zu 36 Prozent

Der Wasserverband Peine beteiligt sich an den Kosten, die bei der Gemeinde Scheden für die Unterhaltung von drei Bächen im Ort anfallen. Der Unterzeichnung einer entsprechenden Vereinbarung mit dem Verband hat der Rat am Donnerstagabend zugestimmt.

Scheden. „Der Wasserverband, der für die Ableitung des Regenwassers zuständig ist, nutzt unsere Bäche als Vorfluter“, erläuterte Schedens Bürgermeisterin Ingrid Rüngeling (Freie Wähler). Damit die Bäche bei Starkregen nicht überliefen, baggere die Gemeinde sie regelmäßig aus. An diesen und vergleichbaren Kosten beteilige sich der Verband von nun an mit 25 Prozent (Haiferbach), 31 Prozent (Schedener Schede) und 36 Prozent (Molkebach). Die Prozentsätze ergäben sich aus dem Verhältnis der Straßen zum übrigen Einzugsgebiet der Bäche.

„Eine solche Vereinbarung will der Verband auch in Dankelshausen mit der Gemeinde Scheden eingehen“, kündigte Rüngeling an. In Meensen, dem dritten Ortsteil, sei eine solche Vereinbarung mit der Feldmarkgenossenschaft geplant.

Der Rat stellte 202000 Euro für die Sanierung der Bachstraße überplanmäßig in den Haushalt ein. Er korrigierte damit eine grobe Kostenschätzung aus den Vorjahren nach oben. Die Gesamtkosten belaufen sich auf gut eine Million Euro. Etwa 400000 Euro, die für den Kanalbau anfallen, trägt der Wasserverband. Die verbleibenden 600000 Euro bekommt Scheden zu 53 Prozent aus Mitteln der Dorferneuerung erstattet. Schließlich entfällt auf Anlieger eine Umlage.

Ratsfrau Arlette Keßler (SPD) hat aus privaten Gründen ihr Mandat niedergelegt. Für sie rückt Karsten Trauschke nach. Damit ist nur noch eine Frau im Rat vertreten, die Bürgermeisterin. Sie fühle sich „wie Christus mit seinen zwölf Jüngern“, erklärte Rüngeling, allerdings nur fast, da der Rat auf elf Mitglieder verkleinert worden sei.

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